Stromspartipps, die ihren Geldbeutel freuen werden

Für viele ist der Blick auf die Stromrechnung einer der Momente, wo einem kurz das Herz in die Hose rutscht. Rund 3200 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbraucht ein 2-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus. Wenn das warme Wasser elektrisch bereitgestellt wird, dann kommen noch einmal rund 1000 Kilowattstunden Strom pro Jahr hinzu.

Grund genug, sein Heim nach Einsparmöglichkeiten abzusuchen – und etwas an seiner Einstellung zu verändern.

Eigentlich sind es banale Dinge, die zu Stromersparnissen führen. Aus meiner praktischen Arbeit als Stromsparhelfer und Berater kann ich aber sagen, dass es immer wieder die gleichen Dinge sind… deshalb die Wiederholung.

Als erstes fallen einem natürlich die Lampen ein. Wenn es dunkel ist, dann braucht man sie – doch nutzen Sie das Tageslicht so gut es geht. Schwere, dunkle Vorhänge vor den Fenstern schlucken zu viel Licht und zwingen Sie, eher den Lichtschalter zu betätigen. Jede Lampe die länger als eine Stunde am Tag brennt, sollte in energiesparende LED-Lampen umgerüstet werden. Bewegungsmelder helfen, zum Beispiel im Flur, die Beleuchtung bei Nichtbedarf auszuschalten.

Ein weiterer Punkt ist die Stand-by Funktion nahezu aller Geräte. Verwenden sie schaltbare Steckdosen, um Geräte wirklich auszuschalten. Ungenutzte Ladegeräte sollten ebenfalls nicht in der Steckdose steckenbleiben.

Wenn Sie den Kauf neuer Geräte in Erwägung ziehen, achten Sie auf Geräte mit niedrigem Stromverbrauch – auch im Stand-by Modus. Nutzen Sie Waschmaschine und Spülmaschine nur, wenn die Maschinen wirklich voll sind. Gleiches gilt für den Trockner. Dieser ist einer der größten Stromfresser unter den Haushaltsgeräten. Wenn Sie bei der ein oder anderen Wäsche auf ihn verzichten können, wird sich Ihr Geldbeutel freuen. Beim Kochen sollte darauf geachtet werden, dass die Platten die richtige Größe für den Topf haben.

Lassen Sie sich beraten, ob ihre Heizung zu viel Strom verbraucht. Sollte dieser exorbitant zu hoch sein, erwägen Sie den Kauf einer Neuen. Einfacher ist es, die Raumtemperatur bei ca. 18 bis 20 Grad einzustellen. Besonders in ungenutzten Räumen sind 18 Grad völlig ausreichend. Schauen Sie nach, ob die Isolierung der Fenster und Türen noch funktioniert – entweicht hierüber andauernd Wärme, geht Ihnen viel Energie verloren. Und wenn die Sonne draußen scheint, sollten Sie diese unbedingt hereinbitten: Jalousien, Rollladen und Gardinen zu öffnen, bringt die Wärme direkt in die Wohnräume.

Zu guter Letzt:

Ein Energiemessgerät (oftmals kostenfrei zu leihen beim örtlichen Energieanbieter) hilft, Stromfresser zu identifizieren. Ist ihr alter Kühlschrank vielleicht der Verschulder ihrer Stromkosten? Wieviel Strom verbraucht der Trockner je Trocknungsvorgang?

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