Energiesparen im Büro tut nicht nur dem Geldbeutel gut

… sondern auch der Umwelt kann man so sehr viel Gutes tun. Und keine Sorge: es geht nicht auf den Komfort.

Hier kommen die Top 8 der besten Energiespartipps für Büroräumlichkeiten:

  1. Nutzen Sie Netzwerkdrucker oder Multifunktionsgeräte für Drucken, Kopieren und Faxen. Alle Geräte, die gemeinsam genutzt werden können, sollten auch gemeinsam genutzt werden. Mit Multifunktionsgeräten sparen Sie gleich einige Geräte ganz ein. Solche Geräte gibt es auch als Netzwerkvariante.
  2. Billige Anschaffung ist nicht gleich billige Nutzung. Das günstigste Gerät spart nichts, wenn sie mit hohen Folgekosten (wie Druckerpatronen) rechnen müssen. Auch haben günstige Geräte oftmals einen hohen Stromverbrauch.
  3. Stromsparfunktion nutzen und Geräte bei Nicht-Gebrauch abschalten.
    Was so einfach klingt wird häufig leider nicht genutzt. Nahezu alle modernen PCs und Laptops haben eine Stromsparfunktion. Diese befördert den PC oder Laptop in einen Ruhezustand, der sehr wenig Strom verbraucht. Bei Feierabend sollten alle Geräte komplett ausgeschaltet werden. Schaltbare Steckdosen erledigen dies für alle Geräte auf einmal.
  4. Nutzen Sie das Tageslicht: Achten Sie auf eine gute, natürliche Beleuchtung in den Büros. So muss das Licht erst sehr spät eingeschaltet werden. In Gängen, Toiletten oder Küchen können Bewegungsmelder enorm Strom einsparen, wenn dort das Licht erst angeht, wenn es wirklich gebraucht wird.
  5. Rüsten Sie alte Lampen auf Energiesparende LED-Lampen um. Die Anschaffungskosten der neuen Beleuchtung amortisieren sich innerhalb kürzester Zeit.
  6. Lüften Sie effizient: Lieber mehrmals am Tag alle Fenster weit öffnen, als den gesamten Tag das Fenster gekippt lassen. Bei gekippten Fenstern kühlen die Wände schnell aus und so geht viel Wärme und somit Energie verloren.
  7. Falsches Heizen und Kühlen kostet Geld. Gerade in Büros die von mehreren Personen genutzt werden, hilft es, wenn sich die Kollegen untereinander über die Temperatur im Raum abstimmen. Im Winter kann man so ein ständiges hoch- und herunterregeln des Heizkörpers vermeiden, was letztlich wieder Energie einspart. Im Sommer sollte Temperatur der Klimaanlage nicht zu kalt eingestellt sein. Dies führt nicht nur zu einem enormen Energieverbrauch, sondern führt auch nicht selten zur Verkühlung.
  8. Ein besonderer Stromfresser sind veraltete Büroküchen: Hier können – ähnlich wie zu Hause – enorme Kosten eingespart werden, wenn statt dem Herd die Mikrowelle zum aufwärmen von Speisen verwendet wird. Zum Tee kochen ein Wasserkocher – statt dem Herd – zur Verfügung steht. Und zu guter Letzt der Kühlschrank nicht zu kalt eingestellt ist.

Bild: pixabay / bykst / CC0 Public Domain

1 Antwort
  1. Felix Tau
    Felix Tau says:

    Guter Artikel. Energiesparen im Kleinen kann so einfach sein! Tendenziell neigen Mitarbeiter im Bureau eher dazu, mal das Licht anzulassen, die Heizung viel zu hoch zu schlaten und das Wasser laufen zu lassen. Weil sie es nicht selbst bezahlen müssen. Ein großes Problem, das mit Aufklärung gelöst werden muss. Oder aber von der Firma direkt angesprochen.
    Eine Energieberatung oder Fördermittelberatung müssen viele Firmen machen, weil sie dem Energieaudit entsprechen müssen. KfW, BAFA, Tab … da gibt es viele. Am besten wird eine Konzept erstellt, das auf die gesamte Firma angewendet werden kann.

    MFG

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